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Jan Mohr: Von der Aushilfe zur rechten Hand vom Chef

Jan Mohr ist Marktleiter und Lunar-Beauftragter bei EDEKA Höfling

Im Alter von 20 Jahren startete Jan Mohr bei EDEKA Woldmann in Ahrensburg in seine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Sein Ausbilder damals: Christian Höfling. Heute ist Höfling der Chef von Jan Mohr, der über die Jahre bei EDEKA Höfling zu einer zuverlässigen Führungskraft aufgestiegen ist. Im Interview spricht der 27-Jährige über seinen beruflichen Werdegang, sein Verhältnis zu Kunden und Kollegen sowie seine vielfältigen Aufgaben als Lunar-Beauftragter.

Herr Mohr, stellen Sie sich den Lesern doch einmal kurz vor und beschreiben Sie Ihren beruflichen Werdegang bei EDEKA in Ahrensburg.

Mein Name ist Jan André Mohr, ich bin 27 Jahre jung und in Reinbek an der Grenze zu Hamburg geboren. Aufgewachsen bin ich im schönen Hoisdorf. Seit circa zehn Jahren lebe ich in Ahrensburg. Als ich 17 Jahre alt war, habe ich bei Herrn Woldmann, dem früheren Inhaber des EDEKA-Marktes, als Aushilfe gearbeitet. Dort habe ich dann mit 20 Jahren meine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel begonnen. Zu der Zeit war übrigens Herr Höfling mein Ausbilder. Anfang 2019 habe ich schließlich meine Ausbildung bestanden und wurde bei EDEKA Woldmann übernommen. Für kurze Zeit war ich im Markt leitend für die Getränke verantwortlich und hatte somit meine eigene Abteilung. Dann kam der Herr Höfling um die Ecke, der zu dieser seit seinen eigenen Laden in Oststeinbeck hatte, und es wurde verkündet, dass er Herrn Woldmann Anfang 2020 ablösen werde.

Wie ging es unter der Führung von Christian Höfling für Sie persönlich weiter?

Mein ehemaliger Ausbilder war plötzlich mein Chef. Das war anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig, allerdings auch ganz gut, denn wir kannten und schätzten uns bereits. Die Zusammenarbeit harmonierte von Beginn an gut. So führte schnell eins zum anderen und irgendwie stieg ich nach ein paar Monaten zum Marktleiter auf. Seither kümmere ich mich um sämtliche Abläufe im Markt.

Können Sie Ihre Aufgaben als Marktleiter genauer beschreiben?

Die Palette ist sehr breit. Es geht los beim Leeren der Mülleimer und dem allgemeinen Sauberhalten des Marktes. Weiterhin bin ich stets damit beschäftigt, die Qualität in allen Abteilungen zu prüfen und den Mitarbeitern positives sowie manchmal auch negatives Feedback zu geben. Des Weiteren bin ich dafür zuständig, Arbeitspläne zu schreiben und mich um die Personalplanung bzw. die Personalführung zu kümmern. Zu guter Letzt kümmere ich mich auch um die Aus- und Weiterbildung der Kollegen und Azubis, um die Warenbeschaffung und natürlich auch um die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden. Mein Motto bei all dem: Man sollte und darf sich für keine Aufgabe zu schade sein und sollte immer als Vorbild vorangehen.

Seit geraumer Zeit fungieren Sie im Markt auch als Lunar-Beauftragter. Was hat es damit auf sich?

Das erkläre ich gerne. Als Lunar-Beauftragter arbeite ich seit rund eineinhalb Jahren intensiv mit unserem geschlossenen Warenwirtschaftssystem. Das ermöglicht mir komplette Einblicke auf artikelgenauer Ebene. Ich weiß somit stets genau, wann ein Artikel bestellt wurde, wann er bei uns ankommt und wieso er gegebenenfalls den Laden verlassen hat, zum Beispiel durch Verkauf, Verderb oder Bruch. Durch diese Kontrolle auf artikelgenauer Ebene kann ich zudem leichter bestimmen, was bei uns im Markt für den Kunden attraktiv ist und welche Produkte eher weniger gut ankommen. Diese Daten ermöglichen es uns auch, mehr Lebensmittel zu retten, als das man diese beseitigen müsste.

Was macht für Sie die Arbeit bei EDEKA Höfling aus?

Seit nun knapp zehn Jahren lebe und arbeite ich an diesem Standort, erst unter Herrn Woldmann und seit Längerem auch unter Herrn Höfling. Viele Kunden, die bei uns einkaufen, kenne ich dementsprechend schon sehr lange und man hat eine positive Bindung aufgebaut. Ich freue mich, wenn ich an einem kleinen Plausch teilhaben und den ein oder anderen Kunden necken kann. Genauso ist es auch bei unserem Team. Ich bin sehr froh, dass die Kollegen mich akzeptieren. Wenn man bedenkt, dass ich vom Azubi zum Vorgesetzten aufgestiegen bin, vergesse ich trotzdem nicht, dass ich unter einem Teil des Mitarbeiterstammes gelernt habe. Und auch heute lerne ich von den Kollegen immer noch Neues dazu. Für mich ist das Miteinander das wichtigste und deshalb bin ich allen Mitarbeitern sehr dankbar für die tolle Stimmung untereinander, auch wenn die Kollegen manchmal auch sehr anstrengend sein können (lacht).

Welche beruflichen Ziele haben Sie für die Zukunft und wie verbringen Sie Ihre wohlverdiente Freizeit?

Sollte es dir Zeit hergeben, würde ich demnächst gerne meinen Handelsfachwirt anfangen. Vor gut einem Jahr sahen meine Planungen vor, in den nächsten zehn Jahren einen eigenen Markt zu haben. Wir schauen mal, wo es ein hinführt. In meiner Freizeit habe bis vor geraumer Zeit noch leidenschaftlich Fußball beim Ahrensburger TSV gespielt. Aufgrund bestimmter Umstände habe ich allerdings die Lust daran verloren. Aktuell befasse ich mich mit Kraftsport und halte meinen Körper fit. Nebenbei versuche ich mir selber kleine Challenges zu setzten, wie zum Beispiel das Erstellen einer Instagramseite oder das Lernen von Sprachen. Wenn ich wirklich nichts zutun habe, genieße ich die Zeit mit meiner besseren Hälfte und verbringe gern auch mal einen ganzen Tag nur auf der Couch.

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